
Kühlere Kieze
Wie wir Städte herunterkühlen
40 Grad im Schatten, heiße Nächte ohne Erholung – Städte sind wahre Hitzefallen. Asphalt, Beton und Stahl speichern die Wärme wie ein Backofen. Und die Sommer werden länger und heißer. Also: Müssen wir alle raus aufs Land? Nicht unbedingt. Freiburg zeigt, wie man Städte wieder lebenswert macht – auch bei 40 Grad.1
Grün statt Grau.
Die Lösung: mehr Pflanzen! Bäume, Fassadenbegrünung, entsiegelte Flächen – alles, was Schatten spendet und Wasser verdunstet, kühlt effektiv. Besonders mächtig: großkronige Bäume. Die senken die Temperatur nicht nur durch Schatten, sondern auch durch Verdunstung. Eine Fläche mit Bäumen kühlt bis zu viermal besser als eine Rasenfläche.2
Freiburgs Rezept gegen die Hitze:
· Klimaanalyse + Verwundbarkeits-Check
· Grüne Oasen, wo immer möglich
· Wenn kein Platz für Bäume: mobile Begrünung oder grüne Fassaden
· Baulicher Sonnenschutz wie Pergolen oder überdachte Plätze3
Aber: Begrünung kostet – nicht in der Anschaffung, aber in der Pflege. Alte Bäume sind deshalb besonders wertvoll, sagt Umweltjournalistin Britta Fecke: Sie kühlen besser, brauchen weniger Wasser und sollten unbedingt erhalten werden.
Fazit: Städte können cool sein – wenn wir sie klug umbauen. Freiburg macht’s vor. Wer folgt?
Quellenangaben:
1 Deutschlandfunknova.de: Städte neu gedacht: Der Weg zur kühlen Oase: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/hitze-wie-wir-unsere-staedte-zu-kuehlen-oasen-umbauen
(abgerufen am 14.07.2025)
2 Ebd.
3 Ebd.
