Raffinierter Radweg

Wie ein Radweg CO2 speichern kann

Im burgenländischen Pamhagen entsteht ein Radweg, der nicht nur klimafreundlich genutzt wird, sondern auch selbst aktiv CO₂ speichert. Der Straßenbelag besteht aus sogenanntem Pflanzenkohle-Asphalt – einer Mischung aus regionalen Reststoffen und Schilf vom Neusiedler See. Entwickelt wurde das Material gemeinsam mit der Porr Bau GmbH.1

Ein Jahr lang soll nun getestet werden, wie sich der Asphalt bei unterschiedlichen Wetterbedingungen verhält. Das Besondere: Pflanzenkohle bindet langfristig CO₂ und kann so helfen, Treibhausgase aus der Atmosphäre zu entziehen. In einem nächsten Schritt soll der Belag zusätzlich wasserdurchlässig werden und mehr Recyclingmaterial enthalten – mit dem Ziel, ihn künftig auch für andere Straßen- und Infrastrukturprojekte einzusetzen.2

Straßen und Radwege gibt es überall – wenn sie künftig selbst CO₂ speichern können, werden Alltagswege Teil der Lösung im Klimaschutz. Der Radweg im Burgenland zeigt, dass Innovation auch auf Asphalt beginnen kann.


Quellenangaben:

1 DerStandard.at: Burgenland baute ersten CO₂-speichernden Radweg: https://www.derstandard.at/story/3000000282532/burgenland-baute-ersten-co-speichernden-radweg
(abgerufen am 22.10.2025)

2 Ebd.