Sensationeller Solarschub

Wie China und Indien einen Schutzwall aus Sonnenkraft bauen

Was im Kleinen mit dem Trend zum autarken, nachhaltigen Wohnen und privaten Solarmodulen beginnt, findet auf der großen Weltbühne seine Entsprechung. Solarenergie hat die Kraft, dem CO2-Ausstoß merkbar entgegenzuwirken – und genau da spielt sich in der weltweiten Klimabilanz derzeit ein gigantisches Tauziehen ab.

China und Indien stemmten sich 2025 mit einem enormen Solarausbau gegen den weltweiten CO2-Anstieg.1 Dass sie damit tatsächlich Licht in die düstere Bilanz bringen, zeigt der jüngste Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA): Die beiden Staaten aus Fernost haben mit dem Ausrollen ihrer glitzernden Photovoltaik-Teppiche den weltweiten zusätzlichen CO2-Anstieg 2025 fast komplett kompensiert – und das nur zu zweit.2 China selbst ist es damit gelungen, seinen CO2-Ausstoß zu reduzieren. Indien konnte seine Werte auf dem Vorjahresniveau einfrieren.1 

Die zwei Lichtgestalten des Ostens müssen den Industriestaaten ein Vorbild sein. Denn der Westen schreibt gerade noch an einem finsteren CO2-Krimi: Erstmals seit 2018 geht die Ausstoß-Kurve wieder nach oben, mit einem Anstieg von 0,4 Prozent in 2025.1,2

Wichtig bleibt: aktiv werden. Denn auch wir selbst können mit solaren Energielösungen, zum Beispiel im nachhaltigen, kleinen Wohnen, Licht in die Welt bringen. 


Quellenangaben:

1 swr.de: Bemerkenswerter Trend: Solarausbau in China und Indien kompensiert Emissionen der Industriestaaten: https://www.swr.de/swrkultur/wissen/umweltnews/bemerkenswerter-trend-solarausbau-in-china-und-indien-kompensiert-emissionen-der-industriestaaten-100.html(abgerufen am 13.05.2026)

2 iea.org: Global Energy Review 2025: https://www.iea.org/reports/global-energy-review-2026/global-trends(abgerufen am 13.05.2026)