
Wirtschaftliche Windanlagen
Wie Kleinwindanlagen sich rechnen können
Auch bei schwachem Wind Strom erzeugen – das gelingt einer neuen Kleinwindanlage, die Forschende am Fraunhofer-Institut entwickelt haben. Ihr Trick: besonders leichte Rotoren, die dank präzisem 3D-Druck und automatisierter Fertigung schon bei sanfter Brise anspringen.1
Während herkömmliche Systeme erst bei Windgeschwindigkeiten ab vier Metern pro Sekunde anlaufen, dreht sich der neue Rotor schon bei 2,7 Metern pro Sekunde – also rund zehn Kilometern pro Stunde. Im Test erreichte das Windrad bis zu 450 Umdrehungen pro Minute und war im Schnitt 83 Prozent leistungsstärker als vergleichbare Modelle. Dabei bleibt es robust: Bei Sturm biegen sich die Rotorblätter elastisch und schützen sich so selbst vor Überlastung.2
Fünf Prototypen werden derzeit in Brandenburg getestet. Die Anlage soll zeigen, dass auch kleine, leise Windräder zur unabhängigen Energieversorgung beitragen können – etwa auf Höfen, Gewerbedächern oder in Kombination mit Solaranlagen.3
Die Energiewende braucht nicht nur große Windparks, sondern auch Lösungen, die überall funktionieren – selbst dort, wo der Wind nur leise weht. Diese Kleinwindanlage macht genau das möglich. Dies könnte auch für unsere Quartiere eine spannende Option werden!
Quellenangaben:
1 Scinexx.de: Kleinwindanlage auch für schwachen Wind: https://www.scinexx.de/news/energie/kleinwindanlage-auch-fuer-schwachen-wind/
(abgerufen am 22.10.2025)
2 Ebd.
3 Ebd.
